Anfang Dezember trafen sich in der Staatsbibliothek zu Berlin die 13 Teilprojekte der DFG-Pilotphase zur Digitalisierung und Bereitstellung (noch) rechtebewehrter Objekte zu einem gemeinsamen Workshop. Für viele war es die erste Gelegenheit, die anderen Projekte nicht nur digital, sondern persönlich kennenzulernen – und die Energie im Raum war entsprechend lebendig.

Gruppenfoto der Teilnehmenden

Im Mittelpunkt stand der Austausch über die praktische Umsetzung: Wie gelingt es, juristische und technische Expertise in den Teilprojekten sinnvoll zu bündeln? Welche Strukturen helfen dabei, Rechteklärung, Digitalisierung und Bereitstellung effizient miteinander zu verzahnen? Und vor allem: Wie kann man Lösungen entwickeln, die auch für andere Kulturerbeinstitutionen anschlussfähig sind?

Von Herausforderungen zu Ideen: Impulse aus den Teilprojekten

Das Spektrum der Projekte ist dabei ebenso vielfältig wie die Fragestellungen, die von komplexen Rechteketten über technische Workflows bis hin zu Fragen der nachhaltigen Bereitstellung reichen. Schnell zeigte sich, wie wertvoll die unterschiedlichen Perspektiven sind: Manche Teams bringen starke juristische Kompetenz mit, andere punkten mit digitaler Infrastruktur oder langjähriger Erfahrung im Umgang mit sensiblen Beständen. Gemeinsam ergab das eine inspirierende Mischung.

Neben inhaltlichen Diskussionen bot der Workshop viel Raum zum Netzwerken – sei es in den Sessions, in kleinen Arbeitsgruppen oder während einer Führung durch die Neue Nationalgalerie.

Der Auftakt hat deutlich gemacht: Die Herausforderungen sind groß, aber die Bereitschaft, Wissen zu teilen und gemeinsam neue Wege zu erproben, ist noch größer. Ein vielversprechender Start für die Pilotphase – und für die kommende Zusammenarbeit im Kulturerbebereich.

Artikel von Katharina Scheerer, urpsünglich erschienen unter https://schutzrechte.hypotheses.org/2382